Die Christdemokraten profitieren vom Drama um die ehemalige Ampel-Koalition - und überholen die SPD als Partei mit den meisten Mitgliedern. Dabei hat die CDU einen wichtigen rechnerischen Nachteil.
Die CDU hat nach eigenen Angaben erstmals seit zehn Jahren die SPD bei der Zahl der Mitglieder als größte deutsche Partei überholt. Ein Sprecher der Christdemokraten bezifferte die Zahl der bundesweiten Mitglieder Stand Ende vergangenen Jahres in der "Augsburger Allgemeinen" auf rund 365.000. Die SPD hatte Anfang März die Zahl ihrer Mitglieder mit 357.117 zum Jahreswechsel angegeben.
Die CDU liegt damit erstmals seit 2015 wieder vor der SPD und ist "mitgliederstärkste Partei in Deutschland", so der Sprecher. Die Zahl der Neueintritte lag im vergangenen Jahr bei der CDU über den Sterbefällen und Parteiaustritten.
Im vergangenen Jahr hat die CDU 20.000 Neueintritte verzeichnet, in den ersten beiden Monaten des aktuellen Jahres weitere 6500, sagte der Parteisprecher weiter.
Anders als die SPD hat die CDU keinen Landesverband in Bayern, weil dort die Schwesterpartei CSU aktiv ist. Die CSU hatte im Februar die Zahl ihrer Voll-, Probe- und Onlinemitglieder mit insgesamt rund 130.000, Stand Ende 2024, angegeben.
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